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Augustenborg Egnsmuseum

Kleines Ortsmuseum mit Werkstätten und einer Wohnung aus dem 19. Jahrhundert.

Das Haus, Slotsallé 10 A-E
Das Hospital wurde 1775 von Herzog Frederik Christian I. erbaut. Hier befanden sich insgesamt 10 Wohnungen, die als freie Wohnungen für Witwen und andere im Not geratenen Bürger dienten. Die vielen Türen in der Fassade zeigen, wo es einen gemeinsamen Eingang zu einem kleinen Flur mit Türen zu 2 Wohnungen gab.

Heute beherbergt das Gebäude das Heimatarchiv für Augustenborg und Umgebung, das sich entschieden hat, eine der ursprünglichen Wohnungen zu erhalten und im Hinterhaus, in dem sich ursprünglich Wasch- und Trockenräume sowie Toiletten und der Lagerung von Feuerholz befanden, ein Ortsmuseum eingerichtet hat.

Die Wohnung wie im 19. Jahrhundert
Möbel aus einem Nachlass werten die Einrichtung der kleinen Wohnung auf. Die Tür vom gemeinsamen Flur, von dem aus man auch ins Archiv gelangt, führt direkt in die kleine Küche mit offenem Kamin und dem angrenzenden Wohn-/Schlafzimmer. Mit Ausnahme der modernen Heizungsanlagen sehen die kleinen Räume fast aus wie zu ihrer Zeit.

Das Ortsmuseum im Hinterhaus
Als 2003 eine komplette Sattlereiwerkstatt von Sattlermeister Christian Thomsen in Almsted übergeben wurde, nahm die Idee eines Museums Gestalt an. Heute gibt es auch eine Schuhmacherwerkstatt und viele Gegenstände aus dem Alltag, wie eine Schweinemutter, Ausrüstung der Feuerwehr und sogar einen Wagen aus der psychiatrischen Klinik auf Schloss Augustenborg, worauf die Toten transportiert wurden.

Eine Treppe führt auf dem Dachboden, wo unter anderem eine Reihe alter Werkzeuge, Schlittschuhe und Schlitten sowie ein Brenner vom Taksensand Leuchtturm ausgestellt sind. Achten Sie sowohl auf der Treppe als auch oben an den Balken auf Ihren Kopf.

Öffnungszeiten
Ganzjährig, jeden Mittwoch von 9-12 Uhr. Von April bis Oktober ist es auch am ersten Mittwoch im Monat von 16-18 Uhr geöffnet.