Das Hjortspring Boot

Foto: John Lee
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Ny Vestergade 10

1471 København K

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Das Hjortspring Boot – Skandinaviens ältester, großer Waffenopferfund.

Hjortspring Moor im Jahre 1880:
Während man nach Torf gräbt, trifft man auf Planken und Waffenteile. Es vergehen mehr als 30 Jahre bevor dies Jens Raben (Stifter des Museums Schloss Sønderborg) zu Ohren kommt. Den Gerüchten zufolge geschieht dies während des 1. Weltkrieges (1914-18). Jens Raben behält dieses Wissen für sich. Erst nach der Wiedervereinigung 1920 erstattet er dem Nationalmuseum in Kopenhagen Bericht. Auf diese Weise bewirkt er, dass eines der größten maritimen Altertümer in dänischen Händen verbleibt.

Hjortspring Moor 1921-22:
Unter der Aufsicht und fachkundigen Leitung Gustav Rosenbergs, der als Konservator am Nationalmuseum angestellt ist, wird das Hjortspring Moor ausgegraben und man findet große Teile von einem Boot sowie Waffen und Gebrauchsgegenstände, darunter auch Behälter aus Holz – die ersten Beispiele von gedrechselten Holzteilen Nordeuropas.

Das Boot hat große Schäden durch die Torfgrabung genommen und die Bergung muss mit größter Sorgfalt erfolgen. Die Radiokarbonmethode datiert das Boot auf 350 v. Kr. und sie ist damit das älteste aus Planken gebaute Boot Nordeuropas.

Die Funde werden an das Nationalmuseum in Kopenhagen geschickt, wo sie heute noch zu sehen sind. Das Hjortspring Moor liegt wie unberührt auf privaten Feldern.

Das Dorf Holm 1994-99:
Die Gilde ”Hjortspringbådens Laug”, 1991 gegründet, baut eine genaue Kopie des Hjortspring Bootes. Diese Kopie wird 1999 zu Wasser gelassen und Tilia Alsie getauft.

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