Rumohrsgård Dyrehave - Altertümer

Der Wald, in dem ein Kreuz-Stein die anderen Steine ​​bei den Dolmen vor dem Abtransport und Wiederverwendung bewahrte.

Es ist schon lange her, dass der kleine Wald eingezäunt war, um die Dammhirsche drinnen zu halten, aber der Name Dyrehave (Hirsch Park) bleibt.

Der Rumohrsgård Dyrehave ist ein gemütlicher Wald, in dem sich der Bach „Hundslev Bæk“ an den kleinen Dämmen, Hügelgräbern und runden Dolmen aus früherer Zeiten vorbeischlängelt. Im Frühjahr blühen im Wald sowohl weiße als auch gelbe Anemonen sowie die wilde, geschützte Orchidee; Männliches Knabenkraut. Dazu kommen verschiedene Gräserarten sowie Hain-Gilbweiderich, Bingelkräuter und Rote Lichtnelke.

Die Dämme
Vermutlich dienten die Dämme dazu, das Wasser in den 3 künstlich angelegten Teichen zu halten, die möglicherweise zum Treiben von Karpfen genutzt wurden. Wenn die Dämme geschlossen waren, wurde das Wasser entlang der Umgehungskanäle weitergeleitet.

Der Wald verbirgt mehrere Grabstätten wie Hügelgräber, Runddolmen und Langdolmen sowie einen Schalenstein.

Der Schalenstein
In Dänemark sind nur etwa 1000 Schalensteine ​​bekannt und dieser Stein ist einer der am besten erhaltenen. Die kleinen runden Schalenzeichen sind von Menschenhand geschaffene Vertiefungen und es gibt nicht weniger als 155 davon auf dem Stein im Rumohrsgård Dyrehave. Es wird angenommen, dass Kultsteine ​​wie dieser im Zusammenhang mit Anbetungs- und Fruchtbarkeitsritualen verwendet wurden, bei denen Butter, Honig oder sogar Blut geopfert wurden.

Ein weiterer besonderer Stein ist der Kreuzstein, der auf einem der langen Hügel steht und die anderen Steine ​​buchstäblich davor bewahrt hat, dass sie entfernt, zerhackt und für den Bau verwendet wurden.

Der Kreuzstein
Im Jahr des Herrn 1863 schickt der Waldbesitzer die Leute in den Wald, um Steine ​​zu sammeln. Im Wald gibt es viele Grabhügel mit großen Steinen und Hellemann will sie zerhacken und für seinen Bau am Hof Rumohrsgård verwenden. Als die Leute einen Deckstein auf einem der langen Dolmen abnehmen, sehen sie, dass der Stein darunter das Kreuzzeichen trägt und wagen die Arbeit vorzusetzen, sondern eilen zurück auf den Hof und erzählen Hellemann von dem seltsamen Stein. Er soll darauf geantwortet haben; dann lass sie um des Kreuzes willen stehen bleiben!

Was Hellemann nicht wusste: Das Kreuzzeichen stammt nicht aus dem Christentum, sondern wird bereits in der Steinzeit verwendet. So verdanken wir einem sogenannten heidnischen Zeichen und dem allgemeinen Aberglauben, dass heute im Rumohrsgård Dyrehave ein Stein mit dem Kreuzzeichen steht und die anderen Steine ​​auch noch zu sehen sind.