Fakten über Zahlen und die Landschaft des historischen Grenzlandes

Foto: Conni Ernst

Das historische Grenzland umfasst Sundeved, Broagerland und das königliche Gråsten.

Mit einer Fläche von knapp 175 km2 macht das Gebiet etwa 1/3 der Gemeinde Sønderborg aus, zu der auch die Insel Als gehört.

Die Gemeinde Sønderborg hat ungefähr 74.600 Einwohner, von denen 24.500 auf dem Festland leben. Die größte Stadt ist Gråsten mit etwa 4.200 Einwohnern.

Das Gebiet ist auf dem Landweg mit der Nachbargemeinde Aabenraa verbunden und grenzt an die Gewässer Als Fjord und Als Sund in Richtung der Insel Als sowie Vemmingbund und der Flensburger Förde (Grenzgewässer).

Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich mit Höhenzug in Landrichtung um die Stadt Gråsten. Auf dem Geländemodell ist deutlich zu sehen, warum sich die Dänen während des Krieges im Jahre 1864 auf Dybbøl Banke verschanzten. Das gleiche Modell macht auch die Position der preußischen Kanonenstellungen bei Gammelmark logisch, da beide Orte strategisch gute Punkte sind für den Beschuss bzw. die Verteidigung der Stadt Sønderborg und der Insel Als.

Der kleine Fördearm Nybøl Nor ist ein ganz besonderes Phänomen von nationalem geologischem Interesse. Nybøl Nor ist 6,5 km2 groß und etwa 8 m tief. Es entstand durch einen sogenannten Toteisblock in einem Eissee und ist über den engen Egernsund mit der Flensburger Förde verbunden. Der Toteisblock ist nur sehr langsam geschmolzen und dies hat dazu geführt, dass das andere Schmelzwasser die feinsten, steinfreien Eissäulen darauf ablagerten, auf denen später die Ufer von Nybøl Nor entstanden. Dies ist natürlich nicht unentdeckt geblieben und hat dazu beigetragen eine sehr wichtige Branche in der Region zu etablieren – die Ziegelei!